Ursache-Wirkungs-Diagramm / Ishikawa-Diagramm

Das Ursache-Wirkungs-Diagramm / Ishikawa-Diagramm (Cause-and-Effect Diagram) ist eine einfache Technik zur Problemanalyse, bei der Ursache und Wirkung voneinander getrennt werden. Die möglichen und bekannten Ursachen (Einflüsse), die zu einer bestimmten Wirkung (Problem) führen, werden in Haupt- und Nebenursachen zerlegt und in einer übersichtlichen Gesamtbetrachtung grafisch strukturiert. Auf diese Weise können sowohl negative als auch positive Einflussgrößen identifiziert und mithilfe des Diagramms ihre Abhängigkeiten zur Zielgröße dargestellt werden.

Der Japaner Ishikawa entwickelte das Ursache-Wirkungs-Diagramm speziell zur Anwendung in Qualitätszirkeln (Quality Circle). Es wird nach seinem Erfinder auch oft als Ishikawa-Diagramm bezeichnet oder nach seinem Aussehen als Fischgräten-Diagramm (Fishbone Diagram).

Bei der Anwendung des Ursache-Wirkungs-Diagramms können in einer speziellen Arbeitstechnik auch Karten benutzt werden. Um diese Methode besonders zu kennzeichnen, wird gelegentlich die Bezeichnung Ursache-Wirkungs-Diagramm unter Einsatz von Karten (Cause-and-Effect Diagram with Addition of Cards, CEDAC) verwendet.

Die Vorgehensweise zur Erstellung eines Ursache-Wirkungs-Diagramms besteht in der Regel aus sechs aufeinanderfolgenden Schritten, denen eine genaue Beschreibung des zu untersuchenden Problems vorausgehen sollte:

  1. Festlegen der möglichen Ursachen erster Ordnung (Ursachengruppen)

Es wird häufig mit der 5-M-Methode begonnen, die als grundsätzliche Ursachen die Felder Mensch, Maschine, Methode, Material und „Milieu" (Umfeld) vorsieht. Ein Zwang zur Anwendung dieser Methode besteht jedoch nicht. In Erweiterung der 5-M-Methode wird auch die 6-M-Methode angewendet, die als zusätzliche Ursachengruppe das Feld Messung einführt. Die Ursachen erster Ordnung werden im Diagramm an einem Grundpfeil, der auf das Problem zielt, eingezeichnet.

  1. Erfassen von Ursachen weiterer Ordnung (Einzelursachen und Nebenursachen)

Mithilfe eines Brainstormings werden weitere Ursachen gesucht und in das Diagramm eingetragen, die die Ursachengruppen verzweigen. Hierfür bieten sich die 6 W an: Was, Wann, Wo, Warum, Wer, Wie.

  1. Auswahl der wahrscheinlichsten Ursache

Nach Betrachtung der möglichen Ursachen werden diese mit verschiedenen Symbolen durch die Gruppenmitglieder bzw. Fachleute im Diagramm gewichtet. Die Symbole kennzeichnen Bedeutung und mögliche Einflussnahme. Anschließend wird die wahrscheinlichste Ursache bestimmt. Eine andere Vorgehensweise ist die Versuchsplanung nach Shainin, die weniger von der Meinung der Fachleute abhängt und die Fakten sprechen lässt.

  1. Überprüfung der wahrscheinlichsten Ursache auf Richtigkeit

In einer genauen Untersuchung, ggf. mit Rückgriff auf Kenntnisse und Erfahrungen von Fachleuten, wird geprüft, ob auch tatsächlich die richtige Ursache für das Problem gefunden wurde.

  1. Entwicklung von Lösungsalternativen und Entscheidung für die optimale Lösung

Um das Problem zu lösen, werden verschiedene Möglichkeiten ausgearbeitet und nach Qualität, Kosten und Einführungsdauer bewertet. Anschließend wird daraus eine optimale Lösung gewählt.

  1. Realisierung des Lösungsvorschlages Die als optimal bewertete Lösung wird in die Praxis umgesetzt.

Neben der oben erwähnten Bestimmung von Einflussgrößen lassen sich aus dem Ursache-Wirkungs-Diagramm noch weitere wichtige Erkenntnisse ableiten. Es wird offenbar, welche Grundkenntnisse über das Problem vorliegen und in welchem Umfang der betrachtete, dem Problem zugrunde liegende Prozess technisch beherrscht wird (vgl. Statistische Prozessregelung). Außerdem wird durch die Gewichtung der Ursachen (Schritt 3) deutlich, wo eine schnelle und erfolgversprechende Einflussnahme möglich erscheint bzw. wo noch nicht genügend Wissen über die vorliegenden Zusammenhänge verfügbar ist.

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